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Sind Jäger Psychpathen?

Eines unserer Hauptaugenmerke liegt auf dem Widersinn der Jagd. Wir beschäftigen uns hier auf unserer Internetseite somit in mehreren Beiträgen u.a. mit der psychischen Disposition von Jägern. Wie kann ein Mensch das Töten von Tieren als Hobby ausüben, seine Taten und abseitiges Hobby rechtfertigen? Wie wird Jagd gegenüber Nicht-Jägern und Jagd-Kritikern gerechtfertigt? - Das sind nur zwei Fragestellungen von vielen.

Schauen Sie sich zur Einstimmung auf das Thema folgendes Video an:

Interessante Beiträge

Bemerkungen zum Schächten

Das religiöse Opferfest der Muslime steht wenige Stunden bevor. Aus diesem Anlass kursieren seit einigen Tagen wieder gehäuft Stellungnahmen zum sogen. Schächten in Presse und Internet, deren Spektrum von absoluter Befürwortung als religiös quasi unverzichtbare Handlung bis zu strikter Ablehnung als blanke Barbarei reichen. Zur Sinnhaftigkeit dieses Festes und dessen vermeintlicher Zwang, Opfertiere zu schächten, wird bereits vorab auf die Stellungnahme https://www.freitag.de/autoren/muhabbetci/das-opferfest-2010 verwiesen.

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Warum Juden und Moslems kein Fleisch essen dürfen

Beim Schächten wird der Blutkreislauf eines Tieres durch einen Kehlenschnitt so unterbrochen, dass das schlagende Herz das Blut nach draußen pumpt. Juden und Moslems schächten Tiere deswegen, weil ihre Religion es ihnen gebietet, kein Blut zu verzehren. „Allein esset das Fleisch nicht mit seinem Blut, in dem sein Leben ist“, heißt es im ersten Buch Mose (9,4). Im Koran ist es die fünfte Sure (Vers 3), die allen Moslems den Verzehr von Blut verbietet.

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Jäger besser verstehen: Psychopathie

Was für ein Mensch kann sich daran erfreuen, einem anderen Lebewesen das Leben zu nehmen?

Auf den ersten Blick wirkt es vielleicht unwahrscheinlich, aber was wäre, wenn die gleiche verzerrte Psychologie, die einen Mann dazu bringt, einem Fuchs nachzujagen und ihn zu erschiessen, einen Mann auch dazu bringen könnte, in ein Haus einzudringen und den Menschen darin ein Messer in den Körper zu rammen?

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Erschreckende Statistik: Tote und Verletzte durch Jäger und Jägerwaffen 2016

Seit dem Jahr 2001 dokumentiert die Initiative zur Abschaffung der Jagd die Opfer von Jagdunfällen und Straftaten mit Jägerwaffen. Auch in diesem Jahr schockierten Meldungen über Menschen, die von Jägern erschossen wurden, die Öffentlichkeit: 2016 gab mindestens 13 Tote durch Jäger und Jägerwaffen. Das sind weniger, als in den vorangegangenen Jahren: 2015 waren es mindestens 23 Tote, 2013 25 und im Jahr 2013 sogar mindestes 40 Tote.

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Grundthesen zur Jagd

Ökonomisch-ökologischer Rahmen

-  Agrarwirtschaft, Forstwirtschaft und Jagd auf der einen Seite sowie die Zersiedelung unberührter Naturlandschaft auf der anderen Seite sind primär verantwortlich für die drastische Reduzierung der Artenvielfalt.
-  Intensive Agrarwirtschaft raubt der Tierwelt den Lebensraum; überlebende Tiere werden durch ausufernde Bejagung sukzessive an den Rand des Aussterbens getrieben....
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Aphorismen zum Antinatalismus

Antinatalismus und contemptus mundi aus "Widerrede I, II und III"

G e b e t . — Vater Sonne, Mutter Erde, bitte begleitet alle Tiere auf ihrem Schicksalsweg und behütet eure Tierkinder. Macht euren Fehler bald rückgängig und löscht die Menschheit wieder von der Erde aus. Mischt mein Wesen mit dem der Pflanzen und Tiere, aber lasst mich bitte nach meinem Tod kein Mensch mehr werden. Lasst mich der Ruf eines Vogels, ein Glitzern der Sonne auf einem Wassertropfen oder der Flügelschlag einer Mücke werden, bitte aber kein Mensch mehr!

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Metzger, Jäger & Co.

Die gefährlichsten Momente der Weltgeschichte waren stets die Zeitabschnitte, in denen es einer Einzelperson oder strukturierten Gruppierungen gelang, sowohl die Machthaber als auch die Schlüsselfiguren des Volkes hinter einem gemeinsamen Gedanken, einer Idee, einer Ideologie, hinter einem gemeinsamen Weltbild, zu vereinigen.

Die Vereinigung konnte eine langsam wachsende sein oder, wie im Fall der Revolution, eine eruptive, eine plötzliche, eine Veränderung, das bisherige Gedankengut wegspülende Flut.

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Manifest zum Antinatalismus

fyler_titel_antinatalismus.jpgDie Menschheit, nein, das Schicksal des gesamten Planeten steht am Scheidepunkt. Lebten um die Zeitenwende erst rund 170 Millionen Menschen auf der Erde, hat sich heute ihre Anzahl um das 35-fache, auf mehr als sieben Milliarden Menschenwesen, erhöht. Aus dem exponentiellen Wachstum der Erdbevölkerung resultiert eine jährliche Zunahme der Menschenflut von 80 Millionen Menschen; Menschen, die Lebensraum, Wohnungen, Arbeitsplätze und Versorgung benötigen.

 

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Manifest zu den Grundrechten der Tiere

manifest_grundrechte_titel.jpgPrämissen und Maxime - Ein Auszug:

1. Die Fähigkeit des Denkens hat den Menschen zum mächtigsten Wesen der Erde werden lassen, ihn aber auf Grund dieser Fähigkeit von der übrigen Natur abgespalten.

2. Über Jahrtausende gefördert durch zahllose Religionen und Kulte mit ihren Gottesvorstellungen ...

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Zitat der Woche

Wir leben in einer mit Kadavern übersäten Wüste. Wozu nur diese Reise aus dem Uterus ins Grab? Ich komme nicht umhin, von Frauen, die sich fortpflanzen, einen schlechten Eindruck zu haben. In meinen Augen verlieren sie dadurch erheblich an Menschlichkeit. Zu wissen, dass es sich hierbei um ein dummes Vorurteil handelt, trägt nicht dazu bei, es loszuwerden.

Neben mir eine Mutter mit ihrer kleinen Tochter. Die Mutter hört nicht auf, ihr Kind runterzumachen, es zu kritisieren, zu entwürdigen. Ich habe dies häufig beobachtet: Ein Mädchen hat keinen schlimmeren Feind als seine Mutter. Von einer Generation zur nächsten rächen die Töchter sich an dem, was ihre Mütter ihnen angetan haben.

Wie machen es all die mich umgebenden Leute nur, das Leben zu ertragen, es zu lieben? Und was für ein Wahnsinn treibt sie dahin, es weiterzugeben? Hat man eine gewisse Schwelle des Verdrusses hinter sich gelassen, ist es absurd, im Dasein zu verbleiben. Doch ist es, leider!, auch nicht so ganz einfach, sich daraus zu verabschieden.

Wir sollten nicht aus dem Blick verlieren, dass die Erde nichts als eine große Strafkolonie ist. Welche Verbrechen müssen wir wohl begangen haben, um darin zu landen?

Die Anhänger des Lebens um jeden Preis preisen den Anreiz zum Gebären wie ein Gegenmittel zum Altern
der Bevölkerung. Seltsame Überlegung! … Ein Kind ist ein künftiger Alter, muss man wirklich eigens daran erinnern?

Zu leben darf keine Pflichterfüllung sein, es muss eine Freude sein. Wir haben nicht darum gebeten, geboren zu werden und dürfen dem Leben folglich nur im Rahmen eines täglich zu erneuernden Vertrags zustimmen, der mit derselben Fälligkeit kündbar ist.

Roland Jaccard, L’âme est un vaste pays

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